Aus- und Fortbildung / Rückblick


 

2011 trat Eva Mähnert aus Kerzenheim trat als Täufer Johannes auf und spielte dieses Ein-Mann-Stück schon meisterlich. Sie hat uns allen ihre Geschichte zur Verfügung gestellt. Der Arbeitsauftrag hieß, zu Matthäus 28, 16-20 (Missions- bzw. Taufbefehl) eine Geschichte zu schreiben und methodisch passend zu begleiten:

„Johannes und der große Auftrag“

Mein Name ist Johannes. Gemeinsam mit meinem Bruder Jakobus und unserem Vater Zebedäus ging ich jeden Tag fischen. Wir waren eine typische Fischerfamilie. Schon mein Opa war Fischer, mein Vater auch. Naja, mein Bruder und ich eben auch. Doch eines Tages kam Jesus zu uns. Er erzählte von Gott: "Gott liebt die Menschen. Er hat auch dich lieb!". Mich und meinen Bruder hat das total begeistert. Und so wurden wir Jünger von Jesus. Wir begleiteten ihn auf seinen Reisen und waren dabei, als er Kranke heilte und den Menschen von Gottes Liebe und Barmherzigkeit erzählte. Es war schön, mit Jesus durch die Gegend zu ziehen. Ich konnte geradezu fühlen, wie dankbar ein Mensch war, wenn Jesus ihn wieder wunderbar heil gemacht hatte. Es war ein gutes Gefühl dazu zu gehören – als Jünger von Jesus. Manche sagten sogar, ich sei Jesus‘ Lieblingsjünger. Doch es war nicht jeder so gut auf Jesus zu sprechen. Und so kam dann das, was ihr heute Ostern nennt. Jesus wurde verraten, gekreuzigt und begraben. Und auf einmal war alles anders. Der Mensch, der allen erzählt hat, dass Gott die Menschen liebt, muss so ungerecht sterben? Ich verstand nichts mehr. Was sollte ich tun? Sollte ich wieder als Fischer arbeiten? Und die Botschaft von Gottes Liebe? Sollte alles auf einmal vorbei sein? Die Menschen würden doch schnell vergessen, was Jesus gesagt hatte. Wie sollte es weitergehen?

Mein Name ist Johannes. Gemeinsam mit meinem Bruder Jakobus und unserem Vater Zebedäus ging ich jeden Tag fischen. Wir waren eine typische Fischerfamilie. Schon mein Opa war Fischer, mein Vater auch. Naja, mein Bruder und ich eben auch. Doch eines Tages kam Jesus zu uns. Er erzählte von Gott: "Gott liebt die Menschen. Er hat auch dich lieb!". Mich und meinen Bruder hat das total begeistert. Und so wurden wir Jünger von Jesus. Wir begleiteten ihn auf seinen Reisen und waren dabei, als er Kranke heilte und den Menschen von Gottes Liebe und Barmherzigkeit erzählte. Es war schön, mit Jesus durch die Gegend zu ziehen. Ich konnte geradezu fühlen, wie dankbar ein Mensch war, wenn Jesus ihn wieder wunderbar heil gemacht hatte. Es war ein gutes Gefühl dazu zu gehören – als Jünger von Jesus. Manche sagten sogar, ich sei Jesus‘ Lieblingsjünger. Doch es war nicht jeder so gut auf Jesus zu sprechen. Und so kam dann das, was ihr heute Ostern nennt. Jesus wurde verraten, gekreuzigt und begraben. Und auf einmal war alles anders. Der Mensch, der allen erzählt hat, dass Gott die Menschen liebt, muss so ungerecht sterben? Ich verstand nichts mehr. Was sollte ich tun? Sollte ich wieder als Fischer arbeiten? Und die Botschaft von Gottes Liebe? Sollte alles auf einmal vorbei sein? Die Menschen würden doch schnell vergessen, was Jesus gesagt hatte. Wie sollte es weitergehen?

Er hat uns also wirklich einen Auftrag gegeben, einen großen Auftrag – DEN Auftrag überhaupt! Jesus glaubt wirklich an uns, er vertraut uns – was für eine Ehre! Aber woher weiß ich, ob ich das schaffe? Jesus war noch nicht fertig. „Ich verspreche euch, dass ich immer bei euch bin. Ihr werdet mich nicht sehen, ich werde nicht sichtbar neben euch laufen. Aber wenn ihr in euer Herz schaut, dann werdet ihr mich fühlen. Ich lasse euch nicht im Stich. Ich werde euch den Weg zeigen und euch Kraft geben. Ihr schafft das! Ich weiß das. Ich glaube an euch!“ Und dann ist er verschwunden. In diesem Moment wusste ich: Er ist immer bei uns. Er lässt uns nicht allein. Das hat er versprochen. Ich habe keine Angst und bin auch nicht mehr traurig. Ich weiß jetzt, dass Jesus lebt und dass er uns vertraut. Wir werden das schon richtig machen. Wir werden die Gute Nachricht von Jesus weiter erzählen, so dass jeder weiß: So war Jesus und Gottes Liebe hat keine Grenzen. Wir werden uns überall verteilen, so dass sich die Nachricht möglichst schnell verbreitet. Ich werde meine Begeisterung und meinen Glauben teilen, so dass die Menschen auch fühlen, was ich ihnen zu sagen habe. Sie werden mir genau zuhören und werden es dann auch weitersagen. Und so werden es alle erfahren, die Nachbarn, Freunde und ihre Kinder und wiederum deren Kinder. Und so wird die Nachricht von Gott und Jesus immer im Herzen der Menschen sein. Sie werden Kraft tanken und sich Mut holen im Glauben an Gott. Ich weiß jetzt, was ich werde. Ich werde Menschenfischer. So wie Jesus!

Eva Mähnert, Kerzenheim

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